Eine Rede reden

Zu Anfang des Semesters hatte ich die tolle Idee mich doch Zwecks der Motivation und der Übung zu einem Rhetorik Kurs anzumelden. Neben der Debatte über verschiedene sprechwissenschaftliche Aspekte sollen die Teilnehmer dort zudem auch eine Rede halten die dann im Anschluss bewertet wird.  Also genau mein Ding, denn auch wenn meine Reden nach eigenem Empfinden bisher weniger tauglich waren, kann ich es doch nicht lassen mich immer wieder darin versuchen zu wollen. Also fünf Minuten vor Anmeldestart an den PC gesetzt und möglichst schnell den Anmeldebutton gedrückt um einen der begehrten Plätze zu ergattern.

Die ersten Sitzungen waren dann auch sehr entspannt, es wurde sich ausgiebig miteinander bekannt gemacht, man sprach über Kommunikation und deren Wahrnehmung. Schließlich wurde eine Liste ausgelegt in die jeder seinen Wunschtermin für eine Rede mit frei wählbarem Thema eintragen konnte.

Nachdem ich mich die letzten Wochen ausreichend darüber aufgeregt, Onlinepetitionslinks verschickt und informiert hatte war schnell klar mein Thema sollte das TTIP, also das Freihandelsabkommen wischen USA und EU werden. Und der Termin- klar natürlich die letzte Sitzung vor der Wahl damit die Informationen am Sonntag auch noch schön frisch sind.

Die Rede schreiben war auch das kleinere Problem. Allerdings fangen jetzt an die Zweifel an mir zu nagen. War das wirklich so eine gute Idee eine Rede halten zu wollen? Bei meiner Stimme die so schnell und ungeplant die Tonhöhe ändert, ohne Rednerpult wo jeder meine- mit hoher Wahrscheinlichkeit- zitternden Knie sehen kann Oder mache ich mich gerade verrückt?

Am besten ich koche mir erst einmal einen Tee. Und dann muss sich mein armer Freund meine Rede solange anhören bis ich damit zufrieden bin.

4.5.14 16:16, kommentieren

Eine sanfte Entführung und die Wahrheit hinterm Sommerloch

 

So oder so ähnlich könnte würde mein alternativer Titel für das neue Buch von Christian Ritter lauten.

Plot des Buches: Günther Jauch wird entführt. Und zwar von seinen größten Fans der ersten Stunde.

(Achtung gespoilert) Das diese Entführung für Herrn Jauch aber gar nichts so neues ist und er in dem kleinem (ich vermute brandenburgischen) Dorf nicht der einzige entführte Promi ist, dass verwundert seine Entführer dann doch schon sehr.

 

Und am Ende bleibt- auch wenn am Ende abstand von allen real existierenden Personengenommen wird- die Frage, weiß Herr Jauch von diesem Buch und wenn ja, was würde er wohl dazu sagen?

2.5.14 15:26, kommentieren

Auf ein Neues

Ein zweiter Versuch mich als Bloggerin zu bewesisen. Mein letzter Blog war eingeschlafen, weil ich a) nur alle paar Monate etwas hineingeschrieben habe und ihn b) wahrscheinlich auch keiner gelesen hat- zumindest hat niemand sein Verschwinden kommentiert als ich ihn gelöscht habe. Damit war das Projekt Blog für mich ersteinmal erledigt.

Heute habe ich  dann den Blog einer Freundin gelesen und schon juckte es mir wieder in den Fingern. Also- auch wenn ich gerade genug andere Dinge habe die ich dringender tun sollte- an die Tasten- Seite eingerichtet und losgeschrieben. Möge dieser Blog besser werden.

Meinen alten Blog findet zur Zeit noch auf meiner alten Website unter dem Titel all in a tumble - einen Namen den ich ganz passend fand da ich mich schwer auf ein Thema konzentrieren möchte und der Inhalt deshalb eben kunterbunt ist.  Allerdings wird die Seite demnächst aus dem Netz genommen, da ich keine Zeit mehr dafür habe und das Programm mit dem ich sie erstellt habe unwiederbringbar flöten gegangen ist.

1.5.14 20:55, kommentieren